Der AuPark bietet grosszügigen Erholungsraum für Jung und Alt.

Der AuPark bietet dem Gewerbe Raum und schafft neue Arbeitsplätze.

Die Kantonsschule im AuPark ist ein Gewinn für die ganze Region Zimmerberg.

Geschichte

1960: Ein Stück Schweizer Industrie-Geschichte wird geschrieben
Das AuCenter in Au-Wädenswil wird gebaut. Noch im gleichen Jahr verlagert die Standard Telephon  & Radio AG aufgrund von Kapazitätsengpässen die ersten Abteilungen von der Roten Fabrik in Zürich in die neue Fabrik im AuCenter. In den Produktionsstätten stellt Standard Telephon & Radio AG für die damalige PTT technisches Material vom einfachen Relais bis hin zu komplexen Geräten der Telefonkommunikation her und bringt so zahlreiche Arbeitsplätze in die Au.

1963: Equipment für ein neues Medienzeitalter STR Fabrik Au Wädenswil
Das neue Medienzeitalter wird eingeläutet. Standard Telephon & Radio AG liefert das technische Material für die Radio- und Fernsehstudios.

1970: Prosperierender Industriestandort
Etwa zehn Jahre später wird das AuCenter um einen zusätzlichen Bau erweitert. Das AuCenter wird fortan für Büro-, Gewerbe- und Lagerflächen genutzt.

In den Siebzigerjahren ist das Areal ein gut laufender Industriestandort. Jeden Morgen strömen bis zu 2‘000 Arbeiter in die Fabrik und verlassen sie am Abend wieder. Die Kapazität der Verkehrsträger ist entsprechend ausgerichtet. Au ist gemessen an seiner Grösse somit verkehrstechnisch bis heute bestens erschlossen.

1986: Verkauf und neuer Firmenname
Nach dem Verkauf der Firmengruppe an ein französisches Unternehmen erfolgt die Namensänderung von Standard Telephone & Radio AG in Alcatel STR AG.

1997: Erste Zeichen der Krise
Im Januar 1997 kündigt die Telecom PTT bei der Alcatel die Herstellung von Telefonzentralen frühzeitig. Dies ist ein schwerer Schlag für die auf Telekommunikationstechnologie spezialisierte Alcatel. Die Alcatel-Geschäftsleitung beauftragt Kaderleute, verschiedene Szenarien zu erarbeiten. Zur Diskussion stehen die Schliessung oder eine andere, kreative Lösung.

1998: Vom Produktionsbetrieb zum schnellen Dienstleister
Die Alcatel-Zentrale gibt grünes Licht für ein Management-Buyout und die Vorbereitungen dazu beginnen. Die neu gegründete Firma Auparc AG beschäftigt 140 der 400 Mitarbeitenden weiter. Das Unternehmen produziert hochwertige Elektrotechnologie und erweitert das Dienstleistungsspektrum um Geräteservice und -reparatur.

2005: Wichtiger Mieter verlässt das AuCenter
Das Unternehmen Auparc entscheidet sich, seine Produktionsstätte an einen anderen Standort zu verlegen. Somit verliert das Technologie-Center Au-Wädenswil an der früheren Alcatel-Produktionsstätte einen seiner Ankermieter.

2009: Veraltete Infrastruktur und hoher Leerstand
Aufgrund des hohen Leerstands der Flächen wird eine Umnutzung des AuCenters mittels einer Machbarkeitsstudie geprüft. Die Studie zeigt, dass eine Umnutzung nicht zweckmässig ist, da Gebäude und Infrastruktur den steigenden Anforderungen nicht mehr entsprechen.

2014: Schwindende industrielle Nutzung
Mit dem Auszug von Tyco, dem noch grössten Mieter, weist das AuCenter einen Leerstand von sechzig Prozent aus. Die intensive, aber vergebliche Suche nach Nachmietern zeigt, dass eine industrielle Nutzung in den bestehenden Gebäuden nicht mehr nachgefragt wird.

Heute: Das AuCenter wird zu einem kleinen Teil für Büro-, Gewerbe- und Lagerflächen genutzt. Gebäudehüllen und Haustechnik entsprechen nicht mehr den heutigen Standards an Nachhaltigkeit und Energieeffizienz. Der Status quo ist sowohl ökonomisch wie auch ökologisch nicht mehr sinnvoll.