Der AuPark bietet grosszügigen Erholungsraum für Jung und Alt.

Der AuPark bietet dem Gewerbe Raum und schafft neue Arbeitsplätze.

Die Kantonsschule im AuPark ist ein Gewinn für die ganze Region Zimmerberg.

Häufig gestellte Fragen

  • Weshalb wird das Areal entwickelt?

    Es gibt keine Nachfrage mehr für eine industrielle Nutzung. Seither wird das AuCenter zu einem kleinen Teil für Büro-, Gewerbe- und Lagerflächen genutzt, weist jedoch einen erheblichen Leerstand auf. Mittlerweile entsprechen Gebäudehüllen und Haustechnik nicht mehr den heutigen Anforderungen an Nachhaltigkeit und Energieeffizienz. Der Status quo ist ökonomisch und ökologisch nicht mehr sinnvoll. Das Projekt AuPark hat zum Ziel, moderne Gewerbeflächen und damit Arbeitsplätze zu erhalten, gute Wohnflächen zu bauen, eine Zentrumsfunktion für Au zu sein und zugleich der Stadt Wädenswil einen Standort für die Kantonsschule Zimmerberg bereitzustellen.

  • Weshalb wird nicht ein neuer Produktionsbetrieb als Mieter gesucht?

    Zwei gewichtige Faktoren sprechen gegen eine industrielle Weiternutzung:  

    Die Lage des Areals ist für die Industrie heute uninteressant, weil es zu weit weg von wichtigen Transportachsen steht. 

    Die Industrie sucht nach ihren Bedürfnissen angepassten Raum. Das kann mit dem jetzigen Areal AuCenter nicht gewährleistet werden. Der Investitionsbedarf, um dies in den bestehenden Gebäuden zu bewerkstelligen, ist zu hoch. Die grossen Räume, die Gebäudehülle und die Haustechnik entsprechen zudem nicht mehr den heutigen Anforderungen des Arbeitsgesetzes, an Nachhaltigkeit und Energieeffizienz. Eine langfristige industrielle Nutzung würde deshalb ebenfalls einen Ersatz der heutigen Bauten bedingen. 

  • Sind im AuPark Hochhäuser geplant?

    Nein,  Hochhäuser sind auf dem Areal explizit ausgeschlossen. Die Gebäudekörper sind ähnlich hoch geplant wie das bestehende Alcatel-Gebäude. Ein wichtiges Kriterium im Architekturwettbewerb war, dass die Aussicht der Anwohner oberhalb des «AuParks» nicht eingeschränkt wird.

  • Werden die Gebäude im AuPark höher sein als das heutige AuCenter?

    Die im Projekt «AuPark» vorgestellten Gebäude haben eine ähnliche Höhe wie das heutige AuCenter.

    Die neuen Gebäude sind zwischen 15 und 23 Meter hoch. Das bestehende AuCenter hat am höchsten Gebäudepunkt (gegen die Seestrasse hin) eine Maximalhöhe von rund 26 Metern.

    Die Gebäude zur Alten Landstrasse hin auf den Baufeldern C und E des Richtprojekts sind gemäss Höhenkote (m.ü.M) höher als das bestehende Gebäude. Jedoch befinden sie sich näher an Aussichtspunkten wie dem Aublick- und Mittelortweg als das bestehende AuCenter. Somit hat die höhere Höhenkote keinen negativen Einfluss auf die Aussicht auf z.B. den See (vgl. Abbildung unten).

    Schnitt/Perspektive Ausblick Richtprojekt AuPark

    Schnitt/Perspektive Ausblick Richtprojekt AuPark

  • Findet für den Bau des AuParks eine Etappierung statt?

    Wir befinden uns in einer frühen Planungsphase. Der Gestaltungsplan gibt jedoch vor, dass das Bauvorhaben in maximal fünf Hauptetappen realisiert wird, wovon deren zwei für den Bau der Kantonsschule vorgesehen sind.

  • Werden im AuPark Luxuswohnungen gebaut?

    Es entstehen keine Luxuswohnungen, sondern qualitativ hochwertige Wohnungen für den Mittelstand. Zudem ist ein Fünftel des Wohnraums für bezahlbaren Wohnraum vorgesehen. Damit entwickelt sich das heute unattraktive Industrieareal in ein ansprechendes durchmischtes Quartier, das für die Bewohner und den gesamten Ortsteil Mehrwert schafft.

  • Es heisst im AuPark ist ein Anteil bezahlbares Wohnen vorgesehen. Was ist darunter zu verstehen?

    Im Gestaltungsplan ist 1/5 bezahlbares Wohnen vorgesehen. Dies entspricht 50-60 Wohnungen, deren Mieten unter den marktüblichen Mieten liegen und für mittlere Einkommensschichten bestimmt sind.

  • Ist Au auf eine kleine aber doch spürbare Bevölkerungszunahme vorbereitet?

    Ja, die räumlichen Verhältnisse von Au vermögen eine höhere Bevölkerungszahl aufzunehmen. Sowohl hinsichtlich des öffentlichen Verkehrs wie auch des Individualverkehrs gehen die Infrastrukturkapazitäten auf  die Zeit zurück, als im AuCenter mehrere tausend Personen beschäftigt waren. Die damit verbundene wachsende Nachfrage nach Einkaufsmöglichkeiten wird durch ein vielseitiges Angebot von Quartierläden gedeckt.

  • Mit dem AuPark kommen viele Bewohner. Bringt der AuPark Mehrverkehr mit sich?

    Bei Fertigstellung des AuParks werden einzig die Bewohner der drei geplanten Gebäude parallel zur Alten Landstrasse unterirdische Parkplätze via der Alten Landstrasse anfahren. Für das Gewerbe und die Kantonsschule wird die Seestrasse die Hauptan- und Ausfahrtsroute darstellen. Die Seestrasse hat genügend Kapazitäten, um den Mehrverkehr problemlos aufzunehmen.

  • Wo auf dem Areal soll die Mittelschule zu liegen kommen?

    Die Mittelschule kommt angrenzend an die Brücke Austrasse / Seestrasse zu liegen.

  • Gemäss Medienberichten war für die Mittelschule linkes Zürichseeufer auch der Standort Horgen im Rennen. Was hat den Ausschlag für den Standortentscheid AuPark gegeben?

    Der Regierungsrat des Kantons Zürich empfiehlt dem Kantonsrat aufgrund der Standortevaluation der involvierten Ämter den AuPark als Standort für die Kantonsschule. Der Kantonsrat hat am 16. April 2018 die Errichtung einer Kantonsschule in Wädenswil beschlossen. Au ist verkehrstechnisch für eine Mittelschule optimal erschlossen und das Areal bietet dem Kanton auch die nötige Flexibilität bei der Umsetzung.

  • Hat der Kanton den Bauplatz für die Mittelschule gekauft?

    Intershop hat als Eigentümerin mit dem Kanton Zürich einen bedingten Landkaufvertrag über eine Fläche von 10’880 m2 zu einem Verkaufspreis von CHF 19.8 Mio. abgeschlossen. Dem Kaufvertrag und damit dem Standortentscheid hat der Zürcher Kantonsrat am 16. April 2018 einstimmig zugestimmt. Der Kaufvertrag steht unter dem Vorbehalt der Erreichung der Rechtsgültigkeit des Gestaltungsplans AuPark.

  • Bringt die Kantonsschule eine Lärmbelastung für das Quartier?

    Nein. Die Kantonsschule wird so geplant, dass allfällige Mehrbelastungen für Au minimiert werden. So ist der Schulhof zur Seestrasse ausgerichtet und die Erschliessung durch den öffentlichen Verkehr (Bahn und Bus) verhindert ein starkes Verkehrsaufkommen bei Schulbeginn oder -ende.

  • In welchen Punkten wurde der Gestaltungsplan nach der öffentlichen Auflage überarbeitet?

    Die wichtigsten Anpassungen gegenüber der ursprünglichen Version des Gestaltungsplans sind:

    1. Die Gebäudehöhe wird auf maximal 25 Meter begrenzt und Hochhäuser sind auf dem Areal explizit ausgeschlossen (Reduktion der maximalen Höhenkote auf den Baufeldern für die Kantonsschule). Mit dieser Massnahme wird auf die Anliegen der Nachbarschaft oberhalb des Areals Rücksicht genommen, damit deren Aussicht nicht eingeschränkt wird. Gemessen ab dem gewachsenen Boden betragen die Gebäudehöhen des Richtprojekts aufgrund der Hanglage des Areals zwischen ca. 13 Metern und 23 Metern.
    2. Die Ausnützungsziffer auf dem Areal wurde von 140% auf 133% gesenkt. Damit ist die gemäss Richtplanung geforderte hohe städtebauliche Verdichtung unverändert sichergestellt und es wird gleichzeitig berücksichtigt, dass die Umsetzung quartierverträglich geschieht.
    3. Der Anteil bezahlbarer Wohnraum wurde von 12,5 Prozent auf 20 Prozent erhöht. Dies entspricht 50-60 Wohnungen, deren Mieten unter den marktüblichen Mieten liegen und für mittlere Einkommensschichten bestimmt sind.
    4. In den Vorschriften zum Gestaltungsplan wird neu explizit festgehalten, dass die Energieversorgung auf dem Areal fortschrittlich, nachhaltig und mehrheitlich mit erneuerbaren Energien erfolgen muss.